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Neue PEER-MitarbeiterInnen beim Samariterbund

PEERs helfen KollegInnen bei der Stressverarbeitung nach besonders belastenden Ereignissen

Gerade MitarbeiterInnen im Rettungs- oder Katastrophenhilfsdienst sind neben dem Alltagsstress häufig mit belastendenden Ereignissen konfrontiert. Bedrückende Erlebnisse im Einsatz können zu Übelkeit, Erbrechen, Schlafstörungen, ‚Flashbacks‘ (Erinnerungen an den Vorfall) bis hin zu Erkrankungen und Problemen in Familie oder am Arbeitsplatz führen. Stressverarbeitung nach besonders belastenden Ereignissen (SvE) ist eine aus den USA übernommene Methode, wo sogenannte “Peers” (Peer = englisch für Gleichrangiger, Kollege, Kumpel) ihren KollegInnen nach solchen Ereignissen zu Seite stehen.

Zehn BewerberInnen des Samariterbundes haben den Kurs mit 17. Jänner 2010 erfolgreich abgeschlossen. Seit 10. Oktober 2009 lernten die TeilnehmerInnen in ihrer Freizeit an drei Wochenenden den richtigen Umgang mit traumatisierten Kollegen. Gefordert sind dabei sowohl ein großes Maß an Einfühlungsvermögen als auch die gebührende Zurückhaltung. Die Ausbildung beinhaltete daher eine umfassende psychologische Schulung. Mag. Alexander Hamberger, der den Großteil des Kurses leitete, erntete von den Teilnehmern großes Lob für seine verständliche und unterhaltsame Unterrichtsmethode. Als "alter Hase" war Kollege Karl Schaffarik von der Gruppe 300 ständig anwesend und stand mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Vortragende waren MAS Dr. Franz Holzhauser sowie "Profi" Günther Bahr.

Ab sofort stehen als Peer in der Gruppe Floridsdorf-Donaustadt zur Verfügung:

• Michael Kramer
• Patrick Langer
• Matthias Staribacher
• Michael Stur

Aus weiteren Gruppen:

• Johann Muckenhuber, 406
• Michael Burdis, 900
• Gerhard Krt, 902
• Gerhard Wöhrer, 900
• Barbara Zemann, 900 Hundestaffel
• Marlene Koch, 910