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Public Access Defibrillation

Jedes Jahr sterben in Österreich 13.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Viele von ihnen könnte man mit einer Defibrillation retten, bei der man mittels Elektroschocks lebensgefährliche Herzrhythmus-Störungen stoppt. Bisher kam der Defibrillator aber oft zu spät, denn die komplexe Technik des Apparats konnte nur von einem Arzt bedient werden. Seit geraumer Zeit gibt es aber Defibrillatoren, die äußerst leicht zu bedienen sind.

Es handelt sich um halbautomatische Geräte, mit denen auch Laien umgehen können. Das Ziel des Samariterbundes ist es, möglichst viele Menschen mit diesen sogenannten PADs (Public Access Defibrillators) vertraut zu machen. Alle unsere unsere Rettungs- und Krankentransportwagen sind mit Defibrillatoren ausgerüstet. Unsere Vision ist aber, dass in naher Zukunft der PAD so selbstverständlich wird wie der Feuerlöscher: In jeder U-Bahn-Station, jeder Schule, jedem Kaffeehaus soll ein Defibrillator hängen. Und gerade das schnelle Eingreifen ist wichtig, denn bei einem Herzanfall kann eine Minute des Wartens über Leben und Tod entscheiden. Zwar gibt es schon viele öffentliche Plätze mit installierten Defibrillatoren, angesichts der jährlichen Sterbezahlen offensichtlich jedoch viel zu wenig. Knackpunkt sind sicherlich die Kosten für ein solches Gerät: Ein Laiendefibrillator kostet mindestens EUR 3000, ein Defibrillator für einen unserer Rettungswagen rund EUR 20.000.

In unseren Kursen, aber auch während diverser öffentlicher Auftritte werden die Teilnehmer auf die Bedienung eines solchen Gerätes geschult - doch was nutzt die beste Schulung, wenn kein Gerät verfügbar ist? Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Spenden, um PADs an so vielen Stellen wie möglich und nötig zu installieren.

Für nähere Information richten Sie an eine Anfrage an: Defi-Spende